SALDO bringt es an den Tag

Ausgangslage

Das Konsumentenmagazin SALDO beschäftigt sich in seiner Ausgabe 01/2019 eingehend mit den Verspätungen bei den SBB. In einem ausführlichen Artikel wird von einem IT-Fachmann berichtet, der auf der Grundlage der öffentlich zugänglichen Datenbank des Bundesamtes für Verkehr die effektiven Verspätungen ermittelt hat.

Dabei wurde die gemäss SALDO nur hochgerechnete Verspätungsstatistik der SBB in einem beträchtlichen Mass falsifiziert. So sollen zum Beispiel in der untersuchten Periode lediglich 73 Prozent der Züge zwischen Bern und Zürich ihr Ziel mit weniger als drei Minuten Verspätung erreicht haben. Zehn Prozent der Züge trafen sogar mit mehr als zehn Minuten Verspätung am Zielbahnhof ein.

Nachstehend die SALDO mit dem besten Dank entnommene Übersicht.

Einige Anschlussbemerkungen

  1. Die Verspätungen im Fernverkehr haben unseres Erachtens die Grössenordnung der viel geschmähten Verhältnisse im Fernverkehr der Deutschen Bahn AG erreicht.
  2. Natürlich wird der Begriff „Verspätung“ von den europäischen Eisenbahnunternehmen unterschiedlich definiert. Was bei uns als Verspätung gilt, mag andernorts noch nicht als solche gelten.
  3. Auf der anderen Seite sollte man die Verspätungen ins Verhältnis zur Reisestrecke setzen. Die Ankunftsverspätung von 15 Minuten eines ICE aus Hamburg in Basel nach einer siebenstündigen Fahrt ist anders zu gewichten, als die Verspätung eines IC von Bern nach Zürich von zehn Minuten. Zudem durchfährt der ICE aus Hamburg auf seiner Fahrt nach Basel mehrere ausgedehnte Verkehrsverbundnetze.
  4. Erstaunlich ist, dass von Kundenorganisationen kaum öffentliche Reaktionen gegen die unbefriedigende Situation zu verzeichnen sind oder gar Vorschläge für deren Minderung geäussert werden.
  5. Da ist die Situation im eher autofreundlichen Deutschland grundlegend anders: Im Januar 2019 hat der deutsche Bundesminister für Verkehr, Andreas Scheuer, die Probleme bei der Deutschen Bahn zur Chefsache erklärt und sich drei Mal zu längeren Aussprachen mit dem Vorstand der DB getroffen. Dazu kommt, dass zurzeit praktisch alle grossen deutschen Tageszeitungen den Problemen eine breite Aufmerksamkeit widmen.
  6. Und was unternehmen die SBB in dieser angespannten Situation? Ungeachtet der durch die Verspätungen verärgerten Kundschaft bauen sie mit der angekündigten massiven Erhöhung der Gebühren für die Schliessfächer die Servicequalität weiter ab (Daten aus der Ausgabe 01/2019 von K-Tipp).

9 Gedanken zu „SALDO bringt es an den Tag

  1. Dieser Artikel über die massive Erhöhung der Schliessfachgebühren der SBB ist mir ebenfalls in die Nase gestochen. Ein Vergleich mit den entsprechenden Gebühren der ÖBB drängt sich auf:
    – Die SBB verlangen für das grösste Schliessfach mit 424 Litern Inhalt pro Tag 30 CHF.
    – Die ÖBB verlangen für deren grösstes Schliessfach mit 382 Litern Inhalt 4.50 EUR oder etwa 5 CHF.

    Dazu noch ein anderer Vergleich. Meine älteste Enkelin bewohnt eine 1-Zimmer-Wohnung in einem MFH im Zentrum von St. Gallen. Mietpreis (ohne NK) pro Monat 650 CHF. Oder etwa 22 CHF pro Tag. Nettowohnfläche 22 m2. Bei einer Wohnhöhe von 2.40 m entspricht das einem Volumen von rund 53 m3. Das ist das 124-Fache Volumen des grössten Schliessfachs der SBB. Darin sind die Abstellräume und Waschküche und Treppenhaus noch nicht inbegriffen. Im Gegensatz zu einem Schliessfach umfasst die Wohnung auch ein WC/Dusche und eine Küchenzeile.

    Fazit: Die Tagesmiete einer 1-Zimmer-Wohnung mit Küche, Bad/WC, Lift, Waschküche und Abstellraum liegt tiefer als die Miete eines simplen Schliessfachs!!!

    • Sehr geehrter Herr Dr. Ehrbar

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Mein Seufzer: Wenn es nur die Schliessfächer wären, welche die österreichischen von den schweizerischen Bahnhöfen unterscheiden!

      Darf ich in den nächsten Tagen in einem eigenen Beitrag auf die Problematik zurückkommen.

      Freundliche Grüsse

      Ernst Rota

      • Wobei man anmerken müsste, dass mein Vergleich mit der Einzimmerwohnung insofern etwas hinkt, weil eine Wohnung 365 Tage im Jahr belegt wird und ein Schliessfach vielleicht einmal pro Woche. Aber selbst unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzung bleibt ein unerklärlich grosser Preisunterschied.

  2. Mit dem besten Dank an den Übermittler veröffentlichen wir nachstehend den 5-Punkte-Plan der Deutschen Bahn AG:

    DER FÜNF-PUNKTE-PLAN FÜR DAS JAHR 2019

    1. Wir werden Schritt für Schritt pünktlicher

    Wir machen die Bahn Schritt für Schritt pünktlicher. Konkret: Im Durchschnitt erhöht sich die Pünktlichkeit des DB-Fernverkehrs im Jahr 2019 um 1,6 Prozentpunkte auf 76,5 Prozent. Wir wollen vor allem Verspätungen reduzieren, die durch Engpässe bei der Fahrzeugverfügbarkeit verursacht werden. Dazu bauen wir unter anderem die Fernverkehrsflotte konsequent weiter aus und ertüchtigen zusätzlich die vorhandenen Fahrzeuge. Durch eine verbesserte Instandhaltung wollen wir ebenfalls vorankommen. Allein dafür stellen wir mehr als 200 zusätzliche Mitarbeiter ein, beispielsweise in den ICE-Werken Hamburg und Köln. In Krefeld erhöhen wir schon bis Mitte 2019 zusätzlich die Kapazität der Werkstatt. Insgesamt stehen somit täglich mindestens 225 ICE bereit, ein Plus von fünf Prozent. Ein besseres Management unserer täglich bis zu 800 Baustellen ist ebenfalls entscheidend für mehr Pünktlichkeit. Konkret machen wir das vor allem mit drei Maßnahmen: zusätzlichem Personal, der Verschiebung von Sperrzeiten in verkehrsarme Randlagen sowie dem Einsatz von Hochleistungsmaschinen. Damit schaffen wir es, trotz gleichbleibender Bauintensität, ein Drittel mehr Züge als bisher durch die Baustellen zu fahren. Darüber hinaus hilft uns das Lagezentrum Bau. Ein Spezialteam koordiniert dort das gesamte Baugeschehen im Konzern und minimiert täglich Störungen durch Baustellen.

    2. Wir investieren so viel wie noch nie

    Unter dem Strich investieren wir zusammen mit dem Bund so viel wie noch nie in unser Eisenbahnnetz: 10,7 Milliarden Euro, das sind 1,3 Milliarden Euro mehr als 2018. Damit nicht genug: Um die Kapazitäten in Infrastruktur und Fahrzeuge zu erhöhen, nehmen wir noch extra Geld in die Hand. Zusammen mit den Investitionen in die Digitalisierung sind das 2019 rund 1,1 Milliarden Euro. Wiederum auf Rekordhöhe stellen wir neues Personal ein, voraussichtlich rund 22.000 Kolleginnen und Kollegen. Vor allem mehr Lokführer, Fahrdienstleiter und Instandhalter werden helfen, die Qualität zu verbessern.

    Ein besonderes Augenmerk gilt der Frage: Wie können wir die ständig wachsenden Verkehre effektiver steuern und besser koordinieren? Unsere konkrete Antwort: Die bereits bestehenden Planstart-Teams werden 2019 verdoppelt. Deren Aufgabe ist es, für eine pünktliche Abfahrt der Züge zu sorgen. Außerdem bauen wir bereits bestehende Einsatzteams aus, um unseren Verkehr in hoch belasteten Korridoren zuverlässiger zu fahren. In diesen sogenannten Plankorridoren – 2019 sollen es insgesamt vier werden – wollen wir Staueffekte neuralgischer Abschnitte auf das gesamte System möglichst gering halten.

    3. Wir bieten verlässlichere Informationen und besseren Komfort

    Ob im Zug oder auf den Bahnhöfen – nicht zuletzt mit mehr digitalen Services bieten wir verlässlichere Informationen und einen besseren Komfort. Rund 80 Bahnhöfe rüsten wir in den kommenden Monaten mit einer neuen Generation von Anzeigen, Monitoren und Tafeln aus. In Stuttgart und Leipzig werden wir jetzt unsere DB-Lounges umbauen. In allen 650 rollenden Bordrestaurants und Bordbistros gibt es seit kurzem neue Gerichte – und einen besseren Service an Bord. In diesem Zusammenhang wollen wir Komfortstörungen deutlich abbauen. Gleichzeitig setzen wir die Digitalisierung zur besseren Information unserer Kunden, gerade auch bei Störungsfällen, konsequent fort. Unsere marktführende App, DB Navigator, und der DB Streckenagent werden noch mehr Möglichkeiten für unsere Kunden bieten. Und wir bauen W-Lan im IC, im öffentlichen Nahverkehr und auf unseren Bahnhöfen aus.

    4. Wir weiten unsere Angebote aus

    Seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2018 haben wir im Fernverkehr unser Angebot um vier Prozent ausgeweitet. Knapp 80 Milliarden Sitzplatzkilometer sind Europa-Rekord. Bis Ende Dezember erhalten wir 15 neue ICE4 und 10 neue IC2 – das allein summiert sich auf fast 20.000 zusätzliche Sitzplätze. Ein Teil davon kommt auf der boomenden Strecke zwischen Berlin und München zum Einsatz, so bieten wir pro Tag zwei zusätzliche ICE-Sprinter an. Und eine wichtige Nachricht für Hunderttausende Pendler: Die großen S-Bahnen in München und Hamburg modernisieren weiter ihre Flotten, um der wachsenden Zahl von Fahrgästen gerecht zu werden. Auch im Regionalverkehr werden wir neue Fahrzeuge beschaffen.

    5. Wir sanieren unsere Güterbahn und machen die Bahn noch grüner

    Wir werden in diesem Jahr unseren Vorsprung als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel weiter ausbauen. Ende 2019 wird der Anteil der erneuerbaren Energien an unserem Energiemix erneut steigen, um drei Prozentpunkte auf dann 60 Prozent. Um einen Beitrag zur Klimawende in Deutschland zu leisten, sind wir fest entschlossen, die anstehende Sanierung unserer Güterbahn erfolgreich voranzutreiben: Mehr Personal, zusätzliche Investitionen in neue Loks und Wagen sowie eine Vertriebsoffensive werden wieder mehr Güter auf die Schiene bringen. Keine Frage, wir wollen mit DB Cargo wachsen, unsere Marktanteile verteidigen und neue Kunden gewinnen.

  3. Sehr geehrter Herr Rota!

    Ich habe die Verspätungsstatistik in Ihrem Beitrag wohl gelesen und darf auf ein paar Ungereimtheiten hinweisen, die zu erklären erforderlich ist, um die Statistik ernst nehmen zu können.

    So wäre aufklärungsbedürftig, daß gemäß Aufstellung zwischen Basel HB und Basel Badischer Bahnhof in eine Richtung 8.820, in die andere jedoch 2.182 Züge verkehren. Es ist äußerst unwahrscheinlich, daß der Verkehr in eine Richtung auf derselben Strecke weit mehr als viermal so hoch ist wie umgekehrt.

    Weiters fällt auf, daß Chiasso – Lugano bloß 44,4 % und Lugano – Bellinzona 85,1 % der Züge pünktlich sind.

    Allerdings endet kaum ein Zug in Lugano. Dem Fahrplan nach waren zwischen Chiasso und Lugano ca 1800 Züge verspätet, und zwischen Lugano und Bellinzona aber auf einmal ca 1300. Wie kann es daher sein, daß ab Lugano plötzlich ca 500 Züge oder 40,7 % der Züge pünktlich geworden sind?

    Zu berücksichtigen wäre auch, daß in der Eidgenossenschaft Züge bis drei Minuten Verspätung, in Österreich aber Züge bis fünf Minuten Verspätung noch als pünktlich gelten, was den Vergleich der Statistiken verfälscht.

    Zu den Schließfächern erhebt sich einerseits die Frage, wo überall in der Schweiz noch solche vorhanden sind; die abgedruckte Preistafel könnte bedeuten, daß es sie nur noch in den angeführten Bahnhöfen Basel, Bern, Zürich und Genf gibt (was mich wunder nehmen würde).

    In Österreich – zur Ergänzung des Vergleichs, den Herr Prof. Dipl.-Ing. Dr. Max Ehrbar bereits vorgenommen hat – gibt es Schließfächer in (noch) 26 Bahnhöfen; näheres folgt aus diesem Link: https://www.oebb.at/de/reiseplanung-services/am-bahnhof/gepaeckaufbewahrung.html , wo die Größen, die Preise und die in Frage kommenden Bahnhöfe taxativ aufgelistet sind.

    Zu Deutschland und dem abgedruckten 5-Punkte-Plan möchte ich nichts sagen, ebensowenig zur allgemeinen Betriebsqualität der (heutigen) DB AG. Ich darf aber – um die Erwartungshaltungen in den Plan zurechtzurücken – auf folgende Sendung des deutschen Fernsehens hinweisen, wo einige Standpunkte zurechtgerückt werden: https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-29-januar-2019-100.html .

    Mit freundlichen Grüßen –
    Franz Josef Inntaler

  4. Der überwiegende Teil der Züge vekehrt pünktlich

    Der Saldo-Artikel legt den Fokus fast nur auf die 40 unpünktlichsten Teilstrecken. Interessanter finde ich die Gesamtzahlen. Die SBB Zugs-Halte in den letzten 365 Tagen* erfolgten 17’364’020 mal pünktlich (Abweichung von weniger als 180 Sekunden).
    Nur 3.1 % sämtlicher SBB Zugs-Halte während eines Jahres erfolgten mit einer Verspätung von mehr als 300 Sekunden. (*Abfragen vom 29.1.2019)
    Selbst wenn man den Fokus nur auf diese 40 unpüntklichsten Linien richtet, so sind pro Tag und Linie im Durchschnitt nur eine Handvoll Zugshalte mehr als 3 Minuten verspätet.

    Unterschiedliche Statistiken sind nicht vergleichbar

    Der Artikel von Saldo widerlegt die SBB-Statistik keineswegs. Die SBB berechnet die Pünktlichkeit der Reisenden. Die zitierte Webseite wertet alle öffentlichen Daten zur Pünktlichkeit der Zugshalte aus. Das sind zwei sehr unterschiedliche Methoden, sodass diese Statistiken nicht miteinander verglichen werden dürfen. Beide haben jedoch ihre Berechtigung.

    Pünktlichere Züge oder Anschlussbruch?

    Das ist der zentraler Zielkonflikt. Pünktlich abfahrende Züge haben meist zur Folge, dass verspätete Anschlusszüge nicht abgewartet werden (können).
    Doch was ist sinnvoller? Ein paar Minuten auf einen verspäteten Zug warten (= viele Reisende kommen ein wenig zu spät)? Oder den Anschluss brechen (= wenig Anschluss-Reisenden kommen viel zu spät)? Hier gilt es jeweils einzelfallweise die aus betreiblicher Sicht optimalste Entscheidung zu treffen.
    Selbst wenn sich die Gesamt-Pünktlichkeit der Zugshalte verbessert, bedeutet das nicht zwingend, dass mehr Reisende auch pünktlicher ans Ziel gelangen.

    Pünktlichkeit ist nur eines von vielen Kriterien

    Neben der Reisezeit sind Sicherheit, Sauberkeit, Freundlichkeit, Einfachheit, Komfort, Preise etc. genau so wichtig Kriterien für die Kundenzufriedenheit.
    Der Vorschlag, die Pünktlichkeit auch in Beziehung zur Streckenlänge zu setzen ist sicher richtig. Aber auch die Fahrplandichte spielt eine Rolle. Denn ein hin und wieder leicht verspäteter Zug im Viertelstundentakt ist mir immer noch viel lieber als ein pünktlicher Zug, der jedoch nur alle 60 Minuten verkehrt.

    Subjektives Empfinden

    Gerade beim Thema Pünktlichkeit täuscht das subjektive Empfinden enorm. Viele haben das Gefühl immer in einem verpäteten Zug zu sitzen, obwohl 96,9 % der Zugshalte mit einer Abweichung von maximal 300 Sekunden erfolgen. Das finde ich eine super Leistung, die Anerkennung verdient.

    • Sehr geehrter Herr Planta

      Vielen Dank für Ihren Kommentar und für Ihr Interesse an unserer Website.

      Die Neue Zürcher-Zeitung hat in ihrer Ausgabe vom 9. Februar 2019 der Problematik eine breite Aufmerksamkeit gewidmet und die Situation bemängelt. Nachstehend der Link zum Beitrag auf der Titelseite des Inlandteils: https://www.nzz.ch/schweiz/sbb-verspaetung-bei-jedem-sechsten-intercity-ld.1457471

      Auf der Titelseite der zitierten Ausgabe der NZZ wird auf die Problematik hingewiesen, und Helmut Stadler verlangt in seinem Kommentar unter „Meinung & Debatte“ schlicht und einfach „Die SBB sollen pünktlich fahren. Punkt.“

      Nochmals besten Dank

      Herzliche Grüsse

      Ernst Rota

  5. Sehr geehrter Herr Inntaler

    Herzlichen Dank, dass Sie auf die Ungereimtheiten in der Tabelle aufmerksam gemacht haben.
    „So wäre aufklärungsbedürftig, daß gemäß Aufstellung zwischen Basel HB und Basel Badischer Bahnhof in eine Richtung 8.820, in die andere jedoch 2.182 Züge verkehren.“

    Diesen Fall habe ich heute auf der Webseite puenktlichkeit.ch überprüft. Und Sie haben natürlich Recht. Der Fehler liegt aber nicht bei Saldo.

    Auch heute werden annähernd die selben Zahlen angezeigt. Der Grund ist darin zu suchen, dass für die Strecke Basel SBB nach Basel Bad Bf. die Zahlen für „13 Wochen“ angezeigt werden, obwohl „365 Tage“ ausgewählt ist. Bei der Strecke von Basel Bad Bf. nach Basel SBB werden für die beiden Zeitabschnitte jedoch richtigerweise unterschiedliche Zahlen angezeigt.

    Gestern fuhren in jede Richtung 24 Intercity-Züge. Wenn man diese 24 mit 365 multipliziert ergibt das 8760 IC-Züge pro Jahr und Richtung. Somit ist die Zahl 2.182 falsch (bzw. gilt für die letzten 13 Wochen).

    Ob die andern Ungereimtheiten in der Tabelle auf die gleiche Art und Weise entstanden sind werde ich noch überprüfen.

    Freundliche Grüsse
    Reto Planta

    PS: Es ist mir schon aufgefallen, dass die SBB von 25.5 Mio Zugshalten jährlich spricht, auf puenktlichkeit.ch aber nur ein Total von 19.2 Mio erscheint. Aber wenn allein in Basel schon rund 6000 Halte nicht in der Jahresstatistik sind, dann kann das theoretisch ja auch noch an andern Orten passiert sein.

    • Sehr geehrter Herr Planta

      Vielen Dank für Ihre beeindruckende Analyse.

      Weiterhin viel Freude an unsere Website

      Freundliche Grüsse

      Ernst Rota

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